Einheitskurzschriftverein (EKV) Kassel 1881 e. V.

 

2015

Besichtigung Malerdorf Willingshausen

Meisterschaften, Fachtagungen

 

 

2014

Besichtigung Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda

Fachtagungen

 

2013


Fachtagung "Digitale Techniken und andere Auswirkungen auf die Vereinsarbeit"
Hessische Mannschaftsmeisterschaften in Kassel

Wanderung im Märchenland der Brüder Grimm
Nordhessenmeisterschaften
Jahreshauptversammlung mit Fachreferat

 

2012


Wanderung am Edersee mit Naturparkführer
Platz 3 für Fred Blöbaum bei den Nordhessenmeisterschaften
Platz 6 für Fred Blöbaum bei den deutschen Seniorenmeisterschaften

Jahreshauptversammlung mit zwei Fachreferaten

 

 

2011

 

Drachenschlucht und Wartburg bei Eisenach waren das Ziel

Platz drei für Fred Blöbaum bei den Nordhessenmeisterschaften
 

 

2010


Stadtbesichtigung Hann. Münden mit Dampferfahrt
Steno: Fred Blöbaum nordhessischer Vizemeister
Jahreshauptversammlung

 

 

2009

Schnellster nordhessischer Stenograf: Fred Blöbaum
Besichtigung des Meeresaquariums in Zella-Mehlis
Fred Blöbaum wieder nordhessischer Vizemeister
Fred Blöbaum bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Berlin


 

2008
Mitglieder unseres Vereins bei Asterix und Obelix

Preis für fehlerfreies Rätsel

140 Jahre Deutscher Stenografenbund

Fred Blöbaum wieder Vizemeister

Jahreshauptversammlung

 

 

2007
Deutsche Seniorenmeisterschaften
Bundespokalschreiben
Hessische Einzelmeisterschaften

Fred Blöbaum - Vizemeister
Jahreshauptversammlung


2006
Platz drei beim Bundespokalschreiben mit Fred Blöbaum
Ehrungen
Fachtagung des Hessischen Stenografenverbandes in Kassel
Ausstellung im Kasseler Rathaus
Abschluss der Schülerkurse
Wanderung im Bergpark Wilhelmshöhe
Nordhessenmeisterschaften 2006 in Kassel
125 Jahre EKV
Grußwort der Präsidentin des Deutschen Stenografenbundes
Grußwort des Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes

 

 

 

2014

 

Fachtagungen

Bei zwei Fachtagungen des EKV wurde über "Was ist Demenz?" und über "Betriebssysteme des Computers von MSDOS bis Windows 10" referiert und diskutiert.

 

Besichtigung von Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda

 

2013


Fachtagung "Digitale Techniken und andere Auswirkungen auf die Vereinsarbeit"
Über die Auswirkungen auf die Vereinsarbeit referierte Vereinsvorsitzender Horst Diehl. Dabei ging er besonders auf die digitalen Techniken mit Handy, iPhone und Smartphone ein. Das Schreiben mit zehn Fingern scheint dadurch nicht mehr so gefragt zu sein. Die neue Landesregierung plant, das Betreuungsangebot an Grundschule bis nachmittags 17 Uhr auszubauen. Der zeitliche Rahmen für Angebote aller Vereine wird dadurch sehr eingeschränkt.

 


Hessische Mannschaftsmeisterschaften in Kassel

Der EKV Kassel war mit Fred Blöbaum als Einzelschreiber in Kurzschrift vertreten. Vereinsvorsitzender Horst Diehl war als ehrenamtlicher Werter für die Textbearbeitung tätig.

 

Wanderung

An der Wanderung des Stenografenbezirks Nordhessen nahmen auch mehrere Mitglieder unseres EKV teil. Ausführlicher Bericht mit Bildern hier.


Nordhessenmeisterschaften
Unser Mitglied Fred Blöbaum belegte bei den Nordhessen den 2. Platz in Kurzschrift und wurde damit nordhessischer Vizemeister.


Jahreshauptversammlung
mit Fachreferat "Kurzschrifterfinder Gabelsberger und seine Zeit"

Die anwesenden Mitglieder bestätigten den bisherigen Vorstand in ihren Ämtern. Vereinsvorsitzender Horst Diehl berichtete über die Teilnahme an Versammlungen und Wettschreiben der stenografischen Organisation. Im Anschluss hielt er ein kurzes, anschauliches und abwechslungsreiches Kurzreferat über den Kurzschrifterfinder Franz Xaver Gabelsberger (siehe auch).

 

Fotos: Horst Diehl

 

 

2012

 

Platz 3 bei Nordhessenmeisterschaften
Bei den Nordhessenmeisterschaften in Neukirchen (Knüll) belegte Fred Blöbaum mit 220 Silben den 3. Platz.

 

 

 

Deutsche Seniorenmeisterschaften: Platz 6 für Fred Blöbaum

Die Kurzschrift hält geistig fit. Das bewies unser Mitglied Fred Blöbaum. Bei den Seniorenmeisterschaften des Deutschen Stenografenbundes in Marburg schrieb er einen parlamentarischen Text mit 240 Silben. Das brachte ihm Platz sechs in der Altersklasse B (64 Jahre und älter) ein.

 

"Die Kurzschrift", so Vereinsvorsitzender Horst Diehl, "ist in den Landtagen und im Bundestag unersetzlich." Auch beim täglichen Notieren und Formulieren sei sie nach wie vor von großem Nutzen. Dieser Aspekt sei leider in der Blütezeit der Kurzschrift vernachlässigt worden.

 

 

Jahreshauptversammlung 2012 mit zwei Fachreferaten

Bei den Nordhessenmeisterschaften 2011 in Bad Hersfeld belegte Fred Blöbaum den dritten Platz. An der Wanderung des Stenografenbezirks Nordhessen durch die Wolfsschlucht bei Eisenach und der Besichtigung der Wartburg nahmen mehrere Mitglieder unseres Vereins teil. Vereinsvorsitzender Horst Diehl hielt ein Kurzreferat über die neue DIN 5008 vom April 2011. Der Verein beschäftigt sich mit der Entwicklung der Schreibkultur in der heutigen Zeit. Die Frage des Unterrichtens der Schreibschrift oder der Druckschrift in der Grundschule wird aufmerksam verfolgt. "Wir Stenografen", so Schriftführer Fred Blöbaum, "sind eindeutig für die Schreibschrift, weil sie den Gedankenfluss leitet." Entscheidend sollte die Fähigkeit der Lehrkräfte sein, Schrift richtig und nachhaltig zu vermitteln. In der Lehrerausbildung bestehen offensichtlich erhebliche Defizite. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Vorsitzender: Horst Diehl, 2. Vorsitzende: Gisela Feyerabendt, Rechnerin: Karin Weisheit, Schriftführer: Fred Blöbaum.

 

 

2011

 

Platz drei für Fred Blöbaum
Bei den Nordhessenmeisterschaften in Bad Hersfeld belegte Fred Blöbaum den dritten Platz in Kurzschrift.

 

 

2010

 

 

Steno: Fred Blöbaum nordhessischer Vizemeister
Unser Vereinsmitglied wurde bei den Nordhessenmeisterschaften in Neukirchen (Knüll) wieder Vizemeister in der Erwachsenenklasse mit 260 Silben.

 

 

Jahreshauptversammlung
Zahlreich waren sie wieder zur Jahreshauptversammlung erschienen, die Mitglieder des Einheitskurzschriftvereins. Vorsitzender Horst Diehl berichtete über die Versammlungen des Stenografenbezirks Nordhessen, des Hessischen Stenografenverbandes, des Deutschen Stenografenbundes und der Landesgruppe Intersteno Deutschland beim 47. Intersteno-Kongress in der chinesischen Hauptstadt Beijing (= Peking). Besonders stellte er auch die Erfolge von Fred Blöbaum in Kurzschrift bei verschiedenen Meisterschaften heraus. Die 2. Vorsitzende Gisela Feyerabendt berichtete über die Kinderkurse. Fred Blöbaum stellte kurz vor, wie u. a. die Kurzschrift auch im Seniorenalter geistig fit halten kann. Ausgiebig wurden auch weitere fachliche Gespräche geführt. Horst Diehl zeigte einen interessanten Videofilm von den Weltmeisterschaften in Peking, den Sehenswürdigkeiten der chinesischen Hauptstadt und der anschließenden Rundreise bis in die chinesische Finanzmetropole Shanghai.

 

 

 

 

2009

 

Schnellster nordhessischer Stenograf: Fred Blöbaum
Mit 280 Silben war Fred Blöbaum vom EKV Kassel der schnellste nordhessische Stenograf bei den hessischen Einzelmeisterschaften in Hanau.

 

Besichtigung des Meeresaquariums in Zella-Mehlis
Mehrere Mitglieder unseres Vereins nahmen an der Besichtigung des Meeresaquariums in Zella-Mehlis teil. Es war ein schöner Tag im Kreise von Stenografen und ihren Angehörigen aus nordhessischen Stenografenvereinen. Näheres unter Stenografenbezirk Nordhessen.

 

 

Fred Blöbaum - Nordhessischer Vizemeister
Mit 280 Silben wurde unser Mitglied Fred Blöbaum wieder nordhessischer Vizemeister in Kurzschrift. Erfreulich, dass bei den Nordhessenmeisterschaften auch wieder Schüler und Jugendliche in Kurzschrift am Start waren. Beim 10-Finger-Tastaturschreiben sowie der Textbearbeitung/-gestaltung wurden von den zahlreiche Erwachsenen Jugendlichen und Schülern gute Ergebnisse erbracht.

 

Fred Blöbaum bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Berlin

Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Berlin war unser Mitglied Fred Blöbaum erfolgreich. Mit 240 Silben erreichte er in der Altersklasse B (65 Jahre und älter) den 10. Platz. Herzlichen Glückwunsch.

 

 

 2008

 

 

Preis für fehlerfreies Rätsel

 

 

 

Einen Preis überreichte Monika Disser (Parlamentsstenografin im Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart) unserem Vereinsvorsitzenden Horst Diehl. Bei einem Rätsel der Forschungs- und Ausbildungsstätte Bayreuth, bei dem es um fachliches Wissen ging, hatte er alle Aufgaben fehlerfrei gelöst.

Rechts auf dem Foto: Prof. Dr. Boris Neubauer, Vorsitzender der Forschungs- und Ausbildungsstätte.

 

 

140 Jahre Deutscher Stenografenbund
Vereinsvorsitzender Horst Diehl nahm an der Feier aus Anlass des 140-jährigen Bestehens des Deutschen Stenografenbundes (DStB) teil. Sie fand am 5. April 2008 im Wappensaal des Hofbräuhauses in München statt. Horst Diehl richtete als ehemaliger Präsident des Deutschen Stenografenbundes an die Festversammlung. Dabei betonte er besonders den ehrenamtlichen Einsatz in den Vereinen, Bezirken, Verbänden und im DStB. Besonderes beeindruckend war die Rede des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Beckstein. Er ist mit der stenografischen Organisation besonders verbunden, da sein Vater langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Stenografenverbandes war.

 

 

Fred Blöbaum wieder Vizemeister

Bei den Nordhessenmeisterschaften am 15./16. März 2008 in Eschwege wurde Fred Blöbaum von unserem EKV Kassel wieder Vizemeister in Kurzschrift. Einen parlamentarischen Text schrieb er bis 280 Silben. Herzlichen Glückwunsch.

 

 

Jahreshauptversammlung

Am 16. Februar 2008 fand die Jahreshauptversammlung des EKV Kassel im Restaurant Pfeffermühle statt. Vereinsvorsitzender Horst Diehl berichtete über die Veranstaltungen der übergeordneten Organisationen (Bezirk Nordhessen, Hessischer Stenografenverband und Deutscher Stenografenbund). Einen ausführlichen Bericht erstattete er über den Intersteno-Kongress und die Weltmeisterschaften in der tschechischen Hauptstadt Prag. Besonders hob er die Wettschreiberfolge des Vereinsmitglieds und Schriftführers Fred Blöbaum hervor. Kursleiterin Christiane Köberich berichtete über die Erfahrungen aus Schülerkursen im 10-Finger-Tastschreiben. Der Verein wird sich in diesem Jahr mit Schülern aus dem 4. Schuljahr am Bundesjugendschreiben beteiligen. Vereinsrechnerin Margarete Fahrenbach gab einen positiven Kassenbericht. Die Rechnungsprüferinnen bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Der erkrankten 2. Vorsitzenden Gisela Feyerabendt werden gute Gesundheitswünsche übermittelt. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung einstimmig wieder gewählt. Neue Beisitzerin wurde Ingeborg Richter.

 

 

 

2007

 

Deutsche Seniorenmeisterschaften
Platz fünf für unser Vereinsmitglied Fred Blöbaum bei den deutschen Seniorenmeisterschaften
2007 in Minden. Mit 260 Silben belegte er den 5. Platz in der Altersklasse B (64 Jahre und älter). Herzlichen Glückwunsch.

 

 

Bundespokalschreiben 2007
Unser Vereinsmitglied Fred Blöbaum gehört zur Auswahlmannschaft in Kurzschrift des Hessischen Stenografenverbandes beim Bundespokalschreiben am 3. November 2007 in Mühlhausen (Thüringen).

 

Hessische Einzelmeisterschaften 2007
Mit 300 Silben belegte unser Vereinsmitglied Fred Blöbaum den 6. Platz bei den hessischen Einzelmeisterschaften 2007 in Marburg.

 

Fred Blöbaum - Nordhessischer Vizemeister 2007
Unser Mitglied Fred Blöbaum schrieb 300 Silben bei den Nordhessen-Meisterschaften 2007. Mit dieser hervorragenden Leistung belegte er den zweiten Platz und wurde damit nordhessischer Vizemeister.

 

Jahreshauptversammlung 2007 des EKV
Der Vorstand des EKV wurde einstimmig wiedergewählt. Vorsitzender Horst Diehl berichtete über ein erfolgreiches und würdiges Jubiläumsjahr. Entsprechend der Aufgabenteilung im Vorstand ging Gisela Feyerabendt, die 2. Vorsitzende, auf die Kurse im 10-Finger-Tastaturschreiben an verschiedenen Kasseler Grundschulen ein.

 

 

 

Platz drei beim Bundespokalschreiben 2006 mit Fred Blöbaum

 Fred Blöbaum von unserem Verein, dem EKV Kassel, wurde in die Hessenauswahl des Hessischen Stenografenverbandes in Kurzschrift für das Bundespokalschreiben 2006 in Gießen berufen. Beim Bundespokalschreiben treten die Landesverbände des Deutschen Stenografenbundes in einem Mannschaftswettbewerb gegeneinander an. Mit 280 Silben trug Fred Blöbaum wesentlich zum dritten Platz bei. 

 

Ehrungen

 

Im Rahmen der Herbstversammlung des Hessischen Stenografenverbandes im Hotel "Rothstein" in Kassel wurden zwei verdiente Mitglieder des Einheitskurzschriftvereins geehrt. Verbandsvorsitzender Stephan Senzig aus Camberg (links) überreichte die Urkunden und Ehrenzeichen des Deutschen Stenografenbundes an unsere 2. Vorsitzende Gisela Feyerabendt und unseren Schriftführer Fred Blöbaum. Landtagsstenograf i. R. Wolfgang Berger (vorne) erhielt die Gabelsberger-Plakette in Silber des Hessischen Stenografenverbandes.

 

 

Fachtagung des Hessischen Stenografenverbandes in Kassel

 

 

 

Die interessante Fachtagung des Hessischen Stenografenverbandes wurde durch Mitglieder des Einheitskurzschriftvereins gestaltet. Die Moderation hatte Vereinsvorsitzender Horst Diehl übernommen. Es wurde folgende Referate vorgetragen:

 

1. Fred Blöbaum: "Die Kurzschrift hält geistig fit"
2. Karin Weisheit und Christiane Köberich "Das 10-Finger-Tastaturschreiben mit 10 Jahren"
3. Horst Diehl "Lernmethoden beim Tastschreiben - mental und psychomotorisch"

 

Die Kurzschrift hält geistig fit

Der Kasseler Freizeit-Stenograf Fred Blöbaum wies in seinem Referat "Die Kurzschrift hält geistig fit" darauf hin, dass die Schnellschreibkunst nicht nur in jungen Jahren die geistige Beweglichkeit fördert.

Die neuere Hirnforschung stellt fest: Dem altersbedingten Abbau der Verbindungen zwischen den Nervenzellen kann entgegengewirkt werden. Durch tägliches Üben wachsen selbst bei über 80-Jährigen Gehirnareale nach. Dies beweisen Computertermographien.  

Dem Schreiben (vor allem in Kurzschrift) kommt beim Gedächtnistraining eine besondere Bedeutung zu, gelingt es doch, dadurch ehemals erworbene Fertigkeiten wieder zu belegen und beim systematischen geistigen Fitnesstraining zu gebrauchen. Die Kurzschrift fördert Assoziationsvermögen, Reaktionsschnelligkeit, Konzentrationsstärke und situative Beweglichkeit. Der 77-jährige Schnellschreiber Fred Blöbaum zeigte viele Möglichkeiten auf, beim Schnell- und beim Schönschreiben wieder aufgefrischte Kurzschriftkenntnisse anzuwenden und das Gehirn zu schulen. Die Kurzschrift - ein Konzept gegen Altersdemenz.

 

10-Finger-Tastschreiben mit 10 Jahren  

"Das Tastaturschreiben mit zehn Fingern ist im Computerzeitalter eine Grundfertigkeit", so Horst Diehl, Vorsitzender des Einheitskurzschriftvereins. Die Delegierten und Unterrichtsleiter von Vereinen aus ganz Hessen informierten sich über die neuesten Entwicklungen im Zehnfinger-Tastschreiben. Fazit: Nur das gründliche Erlernen dieser Fertigkeit gewährleiste eine schnelle und sichere Bedienung der Tastatur.

 Die ehrenamtlich tätigen Fachlehrerinnen Karin Weisheit und Christiane Köberich berichteten über ihre Erfahrungen mit zehnjährigen Schülern beim Erlernen des 10-Finger-Tastschreibens. Sie stellten ihr Konzept anschaulich mithilfe einer PowerPoint-Präsentation vor. Das Erlernen des 10-Finger-Tastschreibens mache den Schülern viel Spaß. Die Griffwege würden anschaulich mit vielen Sinnen erarbeitet. Abwechslungsreiche Aufgaben lockerten den Unterricht auf. Wichtig sei es auch, den Unterricht fächerübergreifend zu gestalten. So würden bei der Erarbeitung des Tastenfelder englische Wörter geschrieben. Auch das kreative Schreiben komme nicht zu kurz. Der Einheitskurzschriftverein sei mit diesem modernen alters- und zeitgerechten Konzept auf dem richtigen Weg.

 

Lernmethoden beim Tastschreiben - mental und psychomotorisch

Der Referent ging ausführlich auf das Erlernen des Tastschreibens nach der mentalen und der psychomotorischen Methode ein. Der Knackpunkt: Die mentalen Vorstellungen müssen in Bewegungsabläufe (= Psychomotorik) umgesetzt werden. Das mentale Lernen kann daher das psychomotorische Lernen des 10-Finger-Tastaturschreibens nur unterstützen. Das Schreiben mit zehn Fingern lernt man in erster Linie durch Schreiben. Übung macht den Meister. 

 

 

Ausstellung im Kasseler Rathaus

 

Wer Lust hatte, sich "Auf den Spuren der Schrift" zu bewegen, konnte vom 24. bis 29. September die gleichnamige Ausstellung des Einheitskurzschriftvereins im Kasseler Rathaus besichtigen. In einer historischen Zeitreise wurde ein Bogen gespannt vom Zeitpunkt der Entstehung der Schrift vor etwa 5 000 Jahren in Mesopotamien, das heute zum Irak gehört, bis zum Computer. Die ersten Texte wurden mit angespitztem Schilfrohr in Tontafeln. Ein Aufwand, der im Computerzeitalter kaum noch vorstellbar ist. Heute geht das dank des 10-Finger-Tastschreibens und dem Computer wesentlich schneller. 

 

Auf zahlreichen Schautafeln wurde die Geschichte der Schrift von ihren Anfängen bis zum Computer gezeigt. Schriftbeispiele zum Beispiel aus Ägypten, Israel, China und Europa wurden ausgestellt, die der Vorsitzende des Einheitskurzschriftvereins Horst Diehl mit seiner Frau Hannelore bei Studienreisen in zahlreiche Länder gesammelt hat.

 

Die Ausstellung war gegliedert in:

 

a) allgemeine Entwicklung der Schrift
b) Entwicklung der Kurzschrift und deren Nutzen
c) Entwicklung der Schreibmaschine bis zum Computer
d) 125 Jahre Einheitskurzschriftverein Kassel

 

 

Auf dem Bild links:

Im Hintergrund:
Die erste Schreibmaschine der Welt (1864)
vom Zimmermann Mitterhofer aus Südtirol.

Ganz vorne rechts:
Eine Originalausgabe der "Redezeichenkunst"
von Franz Xaver Gabelsberger
aus dem Jahre 1834.

 

Abschluss der Schülerkurse 2006

 

Zum Abschluss der Schülerkurse gab es im "Pizza Hut" Urkunden, kleine Geschenke und natürlich eine Pizza und ein Getränk.

 

 

Wanderung im Bergpark Wilhelmshöhe

Bereits zum 11. Male trafen sich Schriftfreundinnen und -freunde aus Nordhessen und Thüringen zum gemeinsamen Wandern am 25. Juni 2006. Der Tag begann bei herrlichem Sonnenschein mit einem gemeinsamen Mittagessen. Und dann ging es durch den Bergpark Wilhelmshöhe, dem größten Bergpark Europas, gemütlich an der Roseninsel vorbei zur Löwenburg. Auf schattigen Waldwegen ging es zum unteren Teich, um dort als Abschluss der Wasserspiele die hohe Fontäne zu sehen. Den Abschluss bildete bei Kaffee und Kuchen das gemütliche Beisammensein im Schloss-Cafe. Die Wanderung wurde von Frau Feyerabendt vom gastgebenden Einheitskurzschriftverein Kassel vorbereitet und von Herrn Blöbaum, dem Steno-Schreibmeister des Kasseler Vereins, geleitet. 

Die Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe
war unser erstes Ziel.

Im Innenhof der Löwenburg.

Ein Teil der Gruppe stellte sich dem Fotografen.

Ein Blick in den Bergpark Wilhelmshöhe
mit dem Herkules im Hintergrund.

 

 

Gemütlicher Abschluss im Schloss-Cafe.

 

 

Nordhessenmeisterschaften 2006
Der Einheitskurzschriftverein Kassel eröffnete den Reigen seiner Veranstaltungen im Rahmen seines 125-jährigen Bestehens mit der Durchführung der Nordhessenmeisterschaften am 18. März 2006 in der Grundschule am Königstor. Der gesamte Vorstand und die Kursleiterinnen waren anwesend und standen als Helfer zur Verfügung. Mit Kaffee und Kuchen wurden die Teilnehmer bei guter Laune gehalten. Bezirksvorsitzender Horst Diehl hatte die Meisterschaften wieder so gut vorbereitet, dass sie reibungslos abliefen und die Sieger bereits um 15 Uhr bekannt gegeben werden konnten. Auf die ersten drei Plätze kamen:

 

Kurzschrift

1. Hannelore Diehl vom Steno- und Maschinenschreibverein Neukirchen mit 325 Silben. 2. Fred Blöbaum vom Einheitskurzschriftverein Kassel mit 280 Silben, 3. Petra Becker vom Stenografenverein Eschwege mit 200 Silben.

 

10-Finger-Tastaturschreiben

Schülerklasse: 1. Jasmin Leiser mit 320 Anschlägen pro Minute, 2. Julia Helbig, 3. Sabrina Scheuer - alle vom Steno- und Maschinenschreibverein Neukirchen. Jugendklasse: 1. Sabrina Möller mit 405 Anschlägen pro Minute, 2. Alexander Lotz, 3. Julia Gregor - alle vom Steno- und Maschinenschreibverein Neukirchen. Erwachsene: 1. Hannelore Diehl, 2. Karina Ochs (beide Neukirchen), 3. Sandra Lukasch (Stenografenverein Bad Hersfeld).

 

Textbearbeitung am Computer

Schülerklasse: 1. Sabrina Scheuer, 2. Ann-Christin Peter, 3. Konstantin Schwalm; Jugendklasse: 1. Julia Gregor, 2. Sabrina Möller, 3. Alexander Lotz (alle Neukirchen); Erwachsene: 1. Karina Ochs (Neukirchen), 2. Heike Wächter, 3. Petra Becker (beide Eschwege).

 

 

 

125 Jahre Einheitskurzschriftverein Kassel

 von Horst Diehl  

 

Das 10-Finger-Tastaturschreiben steht heute im Vordergrund der gemeinnützigen und ehrenamtlichen Arbeit des Einheitskurzschriftvereins Kassel. Unterrichtet werden vorwiegend Schüler ab zehn Jahre.  

 

Die Kurzschrift in Kassel

Vor 125 Jahren war das anders. Damals - am 18. Oktober 1881 - gründeten zwölf Kasseler Bürger einen Verein zur Pflege der Kurzschrift, dem sie den Namen "Stenografenverein Gabelsberger Kassel" gaben. Realgymnasialdirektor Dr. Wittich wurde zum ersten Vorsitzenden des neuen Vereins gewählt. Vorwiegend Studenten und angehende Akademiker erlernten die Kurzschrift.  

Rechnungsrat Karl Haupt war von 1892 bis 1919 Vereinsvorsitzender. Bei der Feier des 30-jährigen Bestehens am 7. Oktober 1911 hatte der Verein 105 Mitglieder. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden 1450 Personen in Kurzschrift ausgebildet.  

 

 

Schon im Herbst 1920 wurde in Kassel eine amtliche Prüfungskommission für Kurzschrift und Maschinenschreiben gebildet. In diesen durch Magistrat und Handelskammer Kassel eingerichteten Ausschuss wurden die Vereinsmitglieder Julius Wagner und Emil Munckel berufen. Karl Hartmann (später Prokurist der Wintershall AG) erreicht 420 Silben.  

 

Die Wirtschaft und die Verwaltungen benötigten in den 1920er Jahren immer mehr gute Stenografen. Auf der anderen Seite erforderte aber die Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse, dass sich die Schulabgänger, die einen Beruf erlernen wollten, um eine gute Ausbildung in Stenografie und im Maschinenschreiben bemühen mussten. In diesen Jahren strömten die Jugendlichen in den Verein.

 

 Ab 1926 hieß der Verein "Reichskurzschriftverein Kassel". Stadtamtmann Julius Wagner übernahm ab 1931 die Leitung des Vereins. Die Mitgliederzahl stieg auf über 2000. Insbesondere bei der Vorbereitung auf die Handelskammerprüfungen war der Verein - auch für Deutschland - richtungsweisend. Neben dieser Spitzenarbeit wurde aber auch eine ebenso erfolgreiche Breitenarbeit geleistet. Diese Erfolge verdankte der Verein seinem Vorsitzenden und einem Stamm von gut ausgebildeten Unterrichtsleitern. Die wöchentlichen Übungsabende wurden im Jahre 1929 von rund 600 Mitgliedern besucht.  

 

Im Jahre 1937 verlor der Verein durch die zwangszweise Eingliederung in das Berufserziehungswerk der Deutschen Arbeitsfront den Rest seiner schon seit 1933 stark eingeschränkten Selbstständigkeit. Am 27. Juni 1946 wurde der Verein wiedergegründet unter seinem ursprünglichen Namen von 1881. Der Verein konnte unter dem Vorsitz von Julius Wagner als erster Stenografenverein in Hessen mit Genehmigung der Besatzungsbehörden im September 1946 seinen geregelten und gegliederten Unterricht wieder aufnehmen. Am 31. Juli 1949 wurde im Kasseler Rathaus der Bezirk Hessen-Nord neu gegründet. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11. November 1950 änderte der Verein seinen Namen in "Einheitskurzschriftverein Kassel".  

 

Im Frühjahr 1951 tritt Ernst Adolf Rupprecht in das stenografische Büro des Rheinisch-Westfälischen Landtages ein, in dem Vereinsmitglied Werner Habedank schon seit mehr als einem Jahr tätig ist.  

 

Am 1. Juli 1956 zählte der Verein 1712 Mitglieder: 50 % = unter 18 Jahren, 40 % = 18 bis 25 Jahre, 10 % = über 25 Jahre. Etwa 25 % der Mitglieder waren Frauen. 84 Lehrgänge in Kurzschrift und 33 Kurse im Maschinenschreiben wurden durchgeführt.  

Die meisten Vereinsmitglieder nahmen den Verein nur als Ausbildungsstätte in Anspruch. Es gab daher große Schwankungen in der Mitgliederzahl. "Nur wenige Mitglieder sind es," so in der Festschrift von 1956 zu lesen, "die den Verein wirklich tragen". Und heute ist es - wie in anderen Vereinen auch - nicht anders.  

 

Vereinsvorsitzender von 1951 bis 1963 war Verwaltungsdirektor Dr. Kurt Schäfer. Ihm folgte dann bis 1990 Edmund Guthardt und seit dieser Zeit bis heute ist es Horst Diehl. Unter seiner Leitung gab es in Kurzschrift wieder einen kurzfristigen Aufschwung. Aber dann wurde sie bei den kaufmännischen Ausbildungsberufen gestrichen. Die Nachfrage sank zwangsläufig, da die Kurzschrift in weiten Kreisen nur als Diktatschrift und nicht als eine rationelle Schrift zum schnellen Notieren und Konzipieren angesehen wurde und wird.  

 

1956: Kurzschriftunterricht mit Edmund Guthardt

1956: Maschinenschreibunterricht

 

1964 wurden die Kasseler Stenografen hessischer Jugendmannschaftsmeister und Fred Blöbaum in Jahre 1980 hessischer Einzelmeister in Kurzschrift der Seniorenklasse. Im Jahre 1992 fanden die deutschen Meisterschaften in Kurzschrift sowie im Maschinen- und Computerschreiben in der nordhessischen Metropole statt. Von 1995 bis 1999 war Vereinsvorsitzender Horst Diehl auch Präsident des Deutschen Stenografenbundes. Der Deutsche Stenografenbund feiert 1997 die Wiedergründung vor 50 Jahren im Festsaal der Murhardschen Bibliothek. Im Ausstellungstresor der Bibliothek lagern Bücher von unschätzbarem Wert, u. a. auch die Kasseler Handschrift der Tironischen Noten - ein ca. 1200 Jahre altes Lexikon der antiken Kurzschrift. Vereinsmitglied Fred Blöbaum wurde 2003 deutscher Vizemeister in Kurzschrift mit 280 Silben bei den Senioren der Altersklasse B. In 2005 berichtete die Hessenschau mit und über Fred Blöbaum "Die Kurzschrift hält geistig fit".  

 

Kurse an der Schreibmaschine und am Computer

Bereits 1887 hielt der damalige Vorsitzende, Postsekretär Roebel, einen nicht nur von Mitgliedern des Vereins besuchten Vortrag über die auf den Markt kommenden ersten Schreibmaschinen und ihre Anwendung. Er erkannte damit schon sehr frühzeitig, dass die Stenografie für die nächsten 100 Jahre gerade mit der Schreibmaschine eine außerordentliche Bedeutung und Verbreitung gewinnen würde.  

 

Ab welchem Jahr das Maschinenschreiben angeboten wurde, ist aus den vorliegenden Unterlagen nicht mehr ersichtlich. In der Festschrift aus Anlass des 75-jährigen Bestehens ist zu lesen: "Im Herbst 1950 konnte der Verein durch den Kauf von neuen Schreibmaschinen den schon in früheren Jahren gepflegten Unterricht im Maschinenschreiben wieder aufnehmen. ... Für den Unterricht im Maschinenschreiben standen 24 vereinseigene Schreibmaschinen zur Verfügung." Ab 1990 wurden an verschiedenen Kasseler Einrichtungen eigene Computerkurse angeboten und ab 1994 mit eigenen Computern.  

 

Erfolgreiche Arbeit

"Ein guter Unterrichtserfolg kann nur erzielt werden, wenn geeignete Unterrichtsleiter zur Verfügung stehen. Der Unterrichtsleiter in einem Stenografenverein muss Praktiker und Pädagoge sein. Von seiner Person hängt sehr häufig ... die Begeisterung ab, mit der sich die Lehrgangsteilnehmer der Kunst der Kurzschrift und des Maschinenschreibens widmen." (Festschrift "75 Jahre EKV Kassel). Und das gilt auch heute noch für den Einheitskurzschriftverein Kassel. Der Verein hat sich immer den gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst und hat die 125 Jahre gut überstanden. Ein attraktives Kursangebot - besonders für Schüler - prägt heute die Tätigkeit des drittältesten Vereins in Kassel.

 

  
  Grußwort

  der Präsidentin

  des

  Deutschen Stenografenbundes E. V.  

 

Liebe Schriftfreundinnen und Schriftfreunde,

 

Ihnen gratuliere ich im Namen des Deutschen Stenografenbundes E. V. zu dem am 18. Oktober 2006 stattfindenden 125-jährigen Vereinsjubiläum. 125 Jahre kurzschriftliches Leben in Kassel, das ist eine stolze Leistung, die gefeiert werden muss. So, wie sich das Leben in den vergangenen 125 Jahren änderte, so wandelte sich auch das Lehrangebot Ihres Vereins und passte sich stets an die Bedürfnisse der Bewohner der Stadt und des Umlandes an.

 

1881 wurde der Verein als „reiner“ Stenografenverein gegründet. Die Pflege der Kurzschrift war oberstes Gebot. Studenten und Akademiker hatten das Bedürfnis, das Wort schriftlich so schnell festzuhalten, wie es gesprochen wurde. Schon in den 1920er Jahren des vorigen Jahrhunderts war ein zusätzlicher Bedarf an guten Maschinenschreibern vorhanden. Ihr Verein erkannte das und bildete entsprechend aus. Hohe Leistungen wurden erzielt: Stenografen zu Landtagsstenografen befähigt und Meistertitel errungen.

 

Seit 1990 wird Ihr Verein von Horst Diehl und Gisela Feyerabendt erfolgreich geleitet. Ein starkes Team von Unterrichtsleiterinnen und Unterrichtsleitern prägt die erfolgreiche Vereinsarbeit. Nach dem Wegfall der Kurzschrift in den kaufmännischen Ausbildungsberufen und der Sekretärinnenausbildung ging leider auch die Nachfrage nach entsprechenden Kursen stark zurück. Selbstverständlich ist es für Sie, dass Sie heute Computerkurse für alle Altersgruppen anbieten.  

 

Ich bin sicher, dass Ihr Verein die Zeichen der Zeit erkennt und weiterhin innovativ tätig sein wird.

 

Hannelore Schindelasch

Präsidentin

 

  
  Grußwort

  des Vorsitzenden

  des

  Hessischen Stenografenverbandes

 

Der Hessische Stenografenverband E. V. gratuliert aufs herzlichste dem Einheitskurzschriftverein (EKV)  Kassel 1881 e. V. zu seinem 125-jährigen Bestehen. Der EKV Kassel e. V.  ist in Hessen der einzige Verein, der die seit 1924 in Deutschland verbindliche Deutsche Einheitskurzschrift im Namen führt.

 

In der Fachtagung, die im Rahmen der diesjährigen Herbstversammlung der Vereinsvertreter stattfand und die des Jubiläums wegen nach Kassel vergeben worden war, hat der Jubilar seine Ausbildungsarbeit in den schreibtechnischen Fächern in mehrerlei Hinsicht eindrucksvoll dargestellt. Die dadurch sichtbare Qualität der Arbeit und die anderen Elemente der Vereinsarbeit sind von enormer Bedeutung, um in der größten Stadt Nordhessens weiterhin erfolgreich bestehen zu können.

 

Wir wünschen dem EKV Kassel e. V. noch viele Jahre, in denen das bisher gezeigte Engagement fortgesetzt werden kann. Der derzeitige Vorstand ist ein Garant dafür, dass der erfolgreich eingeschlagene Weg noch lange beschritten wird.

 

Stephan Senzig
Vorsitzender